In Österreich sind eine Million Menschen armutsgefährdet, darunter 268.000 Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre. Mehr als 430.000 Menschen leben in akuter Armut.


Armut ist weiblich


Frauen sind besonders gefährdet, in die Armut abzurutschen. Sie verdienen weniger als ihre männlichen Kollegen, leisten mehr unbezahlte Arbeit wie zum Beispiel Kinderbetreuung und arbeiten oft unfreiwillig als Teilzeitzeitkraft, weil Möglichkeiten zur Kinderbetreuung fehlen. 

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Arm trotz Arbeit


Eine weitere Armutsfalle sind schlecht bezahlte Jobs. Rund 470.000 Personen in unserem Land leben in Haushalten, die trotz Erwerbstätigkeit armutsgefährdet sind. Armut bedeutet nicht nur weniger Lebensqualität, sondern auch mehr gesundheidliche Risiken. /images/content/files/Broschuere-ArmutMachtKrank-WEB.pdf


Armut wird vererbt


Österreich ist in Sachen Bildungsgerechtigkeit Schlusslicht. In Österreich gilt immer noch: Wer arme Eltern hat, hat schlechtere Chancen in der Schule. Die Schulwahl der Kinder ist stark von der Bildung der Eltern abhängig: 70 % der angehenden AHS-SchülerInnen haben Eltern, die mindestens eine Maturaabschluss besitzen. Von jenen, die in die Haupt- oder Neue Mittelschule wechseln, sind dies nur 30 bis 35 %.
Kluft zwischen Arm und Reich wächst


Vermögen ist in Österreich extrem ungerecht verteilt. Ein Prozent der Haushalte besitzt beinahe 30 Prozent des Gesamtvermögens. So beläuft sich etwa das Vermögen der reichsten zehn Familien in Österreich zusammen auf 65 Mrd. Euro.

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